Portfolio

Hier finden Sie Informationen zu Biografien und Unternehmergeschichten, die in den letzten Jahren erschienen sind. Die meisten veröffentlichte ich als Autorin oder im Ghostwriting-Auftrag. Manche Geschichten beruhen auf einem Entwurf, den mir meine Auftraggeber zur redaktionellen Überarbeitung überließen.

Unternehmer Ludwig Schierer, (1931 – 2024)

Ludwig Schierer: Beton und Marathon, Perlinger Druck GmbH Furth i. Wald 2021, 144 Seiten, ISBN: 978-3-00-068861-4, 14,80 Euro

Ein Mathonläufer wie er im Buche steht, das ist Ludwig Schierer. – In diesem Buch hat der Jubilar die wichtigen Ereignisse seines Lebens zusammengefasst und ich durfte ihn dabei als Redakteurin unterstützen. Pünktlich zum 90. Geburtstag erschien die Biografie „Beton und Marathon“ in einer Aufgage von 1.000 Stück mit Erinnerungen an viele Menschen, denen Ludwig Schierer als Sportler, Ehemann, Vater, Großvater und Geschäftsmann im Laufe seines bisherigen Lebens begegnet ist.

Stadtgeschichtlich interessant

Den Ausschlag für diese Lebensgeschichte gaben seine Enkelsöhne, erzählt der Chamer Unternehmer. Freund und Rechtsanwalt Ludwig Wanninger überzeugte den Jubilar schließlich davon, seine Biografie drucken und als Buch herausgeben zu lassen. Es reicht weit über das Familiäre hinaus und bezieht auch die stadtgeschichtliche Perspektive ein. Zahlreiche Fotos zeigen Ansichten von Cham oder vom Regen seit den 30er Jahren. Berichte vom Krieg gehören zu den traurigen Kapiteln im Leben des Ludwig Schierer. Doch berichtet der Zeitzeuge mit großem Stolz vom Mut des eigenen Vaters, der bei Kriegsende zum Wohle der Stadt Cham einen Befehl verweigerte.

Die Ansichten des Betriebsgeländes der Firma Schierer reflektieren die Unternehmensentwicklung von ihren Anfängen. Ludwig Schierers Text erzählt von den Ersten Lkws, vom Transportbeton und von Grundstücksgeschäften, die getätigt wurden, um das Betriebsgelände zu arrondieren.

Laufen, radeln, kraxeln, wallfahren

In schriftlichen und fotografischen Erinnerungen schlägt sich die Sportbegeisterung Schierers nieder. Seine Leidenschaft für den Ausdauersport begann mit dem Arber-Ski-Marathon. Schierer erlief sich in Moskau, New York, Athen, Berlin und vielen anderen Städten Medaillen. Er lief und lief und lief, radelte, kraxelte, wallfahrtete und rief die legendäre Schierer-Arberwanderung ins Leben, die vielen Mitarbeiterinnen sowie Chamerinnen und Chamern aus dem eigenen Erleben ein Begriff ist.

Kapelle gestiftet – Söhne und Enkel gefördert

Leserinnen und Leser der Biografie Ludwig Schierers erfahren schließlich, warum der Autor in Rissing eine Kapelle gestiftet hat und wie er seine Söhne und Enkelkinder förderte. Das Unternehmen Ludwig Schierer GmbH ist nach wie vor ein Familienunternehmen. Sohn Bernhard folgt dem Vater in der Geschäftsführung des breit aufgestellten Betriebs nach.

Die Gegenwart besser verstehen

Der 90jährige Ludwig Schierer hat sein Leben aufgeschrieben und seiner Biografie alle eingeladen, sich mit ihm auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben. Doch tut er das nicht aus romantischen oder nostalgischen Beweggründen. Sein Credo: „Wenn man sich einmal genauer anschaut, was früher passiert ist, versteht man die Gegenwart besser.“

2024 ist Ludwig Schierer im Alter von 92 Jahren verstorben.

Lehrerin und Politikerin Christa Meier, (1941 – 2024)

Christa Meier: Vorausgehen, hrsg. v. Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern, Bonn 2023, bebildert, 180 Seiten, ISBN: 978-3-98628-301-8 (Ghostwriting)kostenfrei zu beziehen über die Friedrich-Ebert-Stiftung unter bayern@fes.de

Christa Meier war von 1990 bis 1996 Oberbürgermeisterin und somit die erste Frau an der Spitze einer bayerischen Großstadt. Diese glückliche Großstadt war Regensburg.

Unter dem Titel „Vorausgehen“ hat die Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern jetzt die Biografie der Ausnahmepolitikerin herausgegeben. Es wird deutlich, wie vorausschauend Christa Meier gehandelt hat und wie weit sie ihrer Zeit als aktive Politikerin voraus war.

Nach vielen biografischen Interviews durfte ich die Lebensgeschichte von Christa Meier aufschreiben. Dafür danke ich der Protagonistin von ganzem Herzen für ihr Vertrauen und die schöne Zusammenarbeit. Danke für diese kluge, moderne, empathische und sehr sympathische Geschichte. Grafikerin Barbara Stefan hat sie einfühlsam gestaltet.

Christa Meier (*1941) war die erste in ihrer Familie, die studieren durfte. Das Engagement der Sozialdemokratie für Mädchenbildung und gegen die Wiederbewaffnung
Deutschlands veranlasste die damals 25-Jährige am 1. Januar 1966, der SPD beizutreten. Als Lehrerin in Nordrhein-Westfalen erlebte sie die Bergbaukrisean der Ruhr. Zurück in Bayern wurde sie als erste Frau stellvertretende Landesvorsitzende der bayerischen SPD, erste weibliche Ausschussvorsitzenden im Bayerischen Landtag und schließlich erste Oberbürgermeisterin einer bayerischen Großstadt – Regensburg. In vielen Politikfeldern, von der Verkehrspolitik bis zur Familienförderung, vom Städtebau bis zur Medienpolitik war sie ihrer Zeit voraus. In „Vorausgehen“ erzählt Christa Meier, was sie von Kindesbeinen an gelernt hat und wer ihre Vorbilder waren.

Ende 2024 verstarb Christa Meier. Anlässlich der Trauerfeier der Stadt Regensburg im Reichssaal im Alten Rathaus las ich das Kapitel „Bandenführerin“ über Ihre Kindheit im Regensburger Stadtviertel Am Galgenberg. (Foto: Stefan Effenhauser/Stadt Regensburg)

Buchbesprechung

Ende 2023 erschien im ostbayerischen Magazin „Lichtung“ die Buchbesprechung von „Vorausgehen“. Schön erkannt, wie Regensburgerinnen und Regensburger 1990 all ihren Mut zusammennahmen und eine Frau als Oberbürgermeisterin wählten. Das ist der Text des Rezensenten Florian Sendtner.

„1990 nahm Regensburg seinen ganzen Mut zusammen und wählte nach zwölf Jahren CSU-Herrschaft wieder SPD, noch dazu – eine Premiere in der zweitausendjährigen Stadtgeschichte – eine Frau als Oberbürgermeisterin.
Die sechs Jahre unter Christa Meier waren für Regensburg ein Segen, sowohl
im Vergleich zu den zwölf Jahren zuvor
unter dem CSU-OB Viehbacher als auch
gegenüber den 18 folgenden Jahren unter dem CSU-OB Schaidinger, beides stramm konservativ-autoritäre Machtmenschen. Christa Meier hatte zwar ihre Vorbilder und Idole, doch das meiste im Leben musste sich die studierte Lehrerin erkämpfen. Wo sie auch hinkam, betrat sie Neuland: Als erste in der Familie ging sie an die Uni, als erste Frau wurde sie stellvertretende Landesvorsitzende
der bayerischen SPD, von 1982 bis 1990 war sie die erste weibliche Ausschussvorsitzende im bayerischen Landtag, und dann wurde sie zur ersten Oberbürgermeisterin einer bayerischen Großstadt gewählt.

„Vorausgehen“, der Titel ihrer nun vorgelegten Autobiographie, ist also alles andere als eitle Selbstüberschätzung. Diese Frau war tatsächlich oft allein auf weiter Flur. Oder sie hatte nur wenige Mitstreiter. 1974 zum Beispiel waren es zwei weitere SPD-Stadträte, die zusammen mit Christa Meier gegen ihre eigene Fraktion und deren Lieblingsprojekt einer Monsterbrücke über die Donau beim Kolpinghaus stimmten: „Annuß, Brekle, Meier, kurz ABM“. Bei der CSU fand sich auch noch ein Dissident, und damit war der Alptraum namens Auto in der Regensburger Altstadt vom Tisch. Über Eigensinn und Selbstbewusstsein
verfügt Christa Meier definitiv. Auch eine Art von Machtgen zeigt sich schon früh:
Zu Beginn der 50er Jahre – Meier ist Jahrgang 1941 – ist sie die „Anführerin“ einer „richtigen Bande“: „Ein Dutzend Buben aus der Frieden- und der Galgenbergstraße hörte auf mein Kommando.“ Vierzig Jahre später ist ihr „sehr bewusst, dass es in der Stadtverwaltung den einen oder anderen leitenden Beamten gab, der es nicht gewohnt war, eine Chefin zu haben“. In den 70er Jahren, auf dem Land, war es noch ungewohnt, dass eine Frau bei einer öffentlichen Versammlung auftrat. Als „eine der skurrilsten Begegnungen“ bezeichnet Christa Meier eine SPD-Versammlung in Aichkirchen bei Hemau, wo sie sich „in einem großen Wohnzimmer ungefähr 60 Männern gegenüber“ findet, die nur neugierig sind, „‚das Wei‘ – also die Frau – zu sehen“. Vier Stunden dauert die Konferenz: „Die CSU-nahen Männer versuchten immer wieder, meine Positionen auseinanderzunehmen, gaben Kontra und wollten im Grunde
nur, dass ich bleibe.“ Die SPD steigerte sich bei der nächsten Wahl in Aichkirchen „um 100 Prozent: von einer auf zwei Stimmen!“
Florian Sendtner

Aus: Lichtung – ostbayerisches Magazin, Oktober 2023, S. 56 f.

Edda Preißl, Regensburgerin, kritische Leserin und Lehrerin a.D. kommentierte meine Christa-Meier-Biografie so:

Dieses Lebensportrait spricht für sich und nicht minder für Dich. Du schaffst Zugänge zu Werden und Sein, öffnest das je zugehörige Zeit- und Wirkfenster vom Privaten zum Öffentlichen. Dein „Ton“ hat etwas Selbstverständliches: Der Groschen braucht nicht lange, bis er fällt – Präsenz und Resonanz ohne Umschweife. Hohe Kunst an das Leben eines Menschen so heranzuführen, dass man nicht mehr aufhören möchte, darin zu lesen, Höhen und Tiefen samt Ansätzen und Auswirkungen mitzuverfolgen. Dazu stille Selbstbefragung. Dein Persönlichkeitsportrait nimmt mit – behotsam und stringent – es zeigt wie individuelles Leben sich „entrollt“, welchen vitalen Strebungen und Visionen es folgt, welche Entscheidungen es abverlangt, welche Konsequenzen sich im privaten wie öffentlichen Kontext daraus ergeben und zu bewältigen sind.“

Brief vom 20. Juni 2025

Unternehmer Ernst Hanauer, EMZ Nabburg, (1930 – 2025)

Julia Weigl-Wagner: Ernst Hanauer erinnert sich, 160 Seiten mit Bildteil, Nabburg 2020

„Ernst Hanauer erinnert sich“ – unter diesem Titel erschien anlässlich seines 90. Geburtstags die Biografie des Unternehmers, Familienvaters, Ehemanns und Sohns Ernst Hanauer. Sie beruht auf mehreren lebensgeschichtlichen Interviews, die ich von Oktober 2019 bis März 2020 mit dem emz-Geschäftsführer im großen Besprechungsraum der Elektromanufaktur Zangenstein in Nabburg führte. Während mein Aufnahmegerät lief, erzählte Ernst Hanauer aus seinem Leben. Wir sprachen über Kindheit und Jugend, Hunger und Krieg, Geistesblitze und ein Unternehmen, dessen Anfänge Ernst Hanauer bereits als Abiturient und Student begleitete

Zu einem weiteren Interview treffe ich Ernst Hanauer in Zangenstein. Es ist vielleicht der wichtigste Ort in seinem Leben. Die Urzelle des Nabburger Betriebes, der 2023 75-jähriges Bestehen feiert, ist inzwischen Zweigwerk. Hier arbeiten noch heute Männer und Frauen an sehr speziellen Aufträgen in kleinen Stückzahlen. Der Besuch dort führt zum einen in die Unternehmensgeschichte der emz, zum anderen verleiht er der Lebensgeschichte Ernst Hanauers große Plastizität.

In den Gesprächen, die ich mit Ernst Hanauer führe, kommt
immer wieder ein besonders wichtiger Mensch vor. Es ist Ernst Hanauer sen. Der Vater unseres Protagonisten trug den gleichen Namen, wohnte am gleichen Ort und gründete die emz. Stellenweise verschmelzen beide Charaktere miteinander und gehen bei allen Unterschieden eine außergewöhnliche Symbiose ein.

Die späten Kriegsjahre verbringen Vater und Sohn getrennt.
Der Senior in Berlin und nach Kriegsende in britischer Gefangenschaft, der Filius in der Oberpfalz zwischen amerikanischen Besatzern, Abenteuerfahrten, Abiturprüfungen oder als Rossknecht und Lehrling in einer Autowerkstatt. Während Ernst Hanauer jun. seine Werkzeugmacherlehre absolviert und bald darauf studiert, steht für den Vater der Aufbau des Betriebs auf dem Programm. Doch bleiben Vater und Sohn verbunden. Der Sohn hilft in seiner Freizeit beim Aufbau des Betriebs und begleitet dessen Innovationsprozesse, während
der Vater dem Sohn das Studium finanziert.

Als Unternehmer engagiert sich Ernst Hanauer auf vielfältige
Weise für die Region. Ab 1968 ist er Mitglied der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) in Regensburg und von 1986 bis 1998 deren Vizepräsident. Viele Jahre lang vertritt er die Interessen der Wirtschaft im Verwaltungsrat der regionalen Sparkassen. Er erhält zahlreiche Ehrungen: 1986 den Bundesverdienstorden am Bande, 1986 den Goldenen Ehrenring der IHK, 1994 das Bundesverdienstkreuz erster Klasse, 1998 die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft und 2005 die Verdienstmedaille des Landkreises Schwandorf. 1996 wurde er von der „Arbeitsgemeinschaft
selbstständiger Unternehmer“ (ASU) zum Unternehmer des
Jahres der Region Niederbayern/Oberpfalz gewählt. Im November 2010 verlieh die Stadt Nabburg dem Unternehmer die Ehrenbürgerwürde.

Ich danke Ernst Hanauer sehr für die gemeinsame Arbeit und
für das große Vertrauen, das er mir als Interviewerin und Verfasserin seiner Lebensgeschichte geschenkt hat.
Ebenso danke ich Andrea Barth für ihr hervorragendes Lektorat. Herzlichen Dank Jacqueline Ammer für die Koordinierung der Interviewtermine mit Gabi Hahn und das sorgfältige Korrektorat.

Erzieherin Franziska, *1939

Weigl-Wagner, Julia: Franziska, Regensburg 2019, 119 Seiten

„Ich konnte gar nicht aufhören zu lesen“, lautete der Kommentar meiner Mutter als ich ihr das Manuskript ihrer Biografie zu lesen gab. Das war im Sommer, anlässlich ihres 80. Geburtstags. Jetzt liegt das Werk gedruckt vor. Es handelt vom Leben einer Widerspenstigen, von Widersprüchen und ihrer Auflösung bis hin zur sehr entspannten Existenz einer Frau, die viele Jahre Menschen in familiären Krisensituationen beriet.

Franziska wurde 1939 in Neustadt an der Waldnaab geboren, lebte in München und Rom, bevor sie Anfang der 60er Jahre wieder in die Oberpfalz zurückkehrte. Sie wurde Ehefrau, Mutter, Hauswirtschaftsmeisterin, Eltern-Kind-Gruppen-Leiterin und Familienberaterin.

Ihre Biografie handelt von den Widersprüchen zwischen angepasster weiblicher Nachkriegsexistenz und selbstbestimmtem Frauenleben im 21. Jahrhundert.

Kommunalpolitikerin Hildegard Heser

Hildegard Heser: Bärendreck und Räucherfisch. Lebensmittelgeschäfte des 19. und 20. Jahrhunderts in Warmensteinach im Fichtelgebirge, 160 Seiten, zahreiche Abbildungen, Harcover, 24,80 Euro, Büro Wilhelm Verlag Amberg 2019. ISBN 978-3-948137-10-6 (Ghostwriting)

Es hat Spass gemacht, mit Hildegard Heser an diesem Buch zu arbeiten. Dutzende von Geschäften stehen exemplarisch für eine Zeit, in der es an jeder Ecke einen Laden gab, in dem man sich für den täglichen Bedarf eindecken konnte. Spannend auch, wieviele Menschen lebendig werden, wenn man eine Gemeinde einmal durch ihre Ladentüren betrachtet.

Künstlerin Margot Luf, *1945

Julia Weigl-Wagner: Margot Luf – ein Sterntalerleben, 2023, bebildert, 163 Seiten, ISBN 978-3-9817660-9-7

„Ein Sterntalerleben“ erzählt die Geschichte der Münchner Künstlerin Margot Luf.

Geboren 1945 in Oberbayern, wuchs Margot Luf zwischen Trümmern auf und erlebte, wie sich die Welt um sie herum langsam herausputzte aus dem Schutt – Wirtschaftswunder, Kunstschule, erste Verkäufe auf der Münchner Leopoldstraße. Gegen Widerstände bahnt sich Margot Luf ihren Weg hinaus in die Welt. Sie reist, erlebt den Alltag in New York, die große Anziehungskraft Griechenlands und der Berge.

Diese Biografie skizziert mehr als sieben Jahrzehnte eines Menschenlebens. Sie zeigt die Jonglage mit all dem, was Margot Luf umgab. Es sind die Bestandteile ihrer Kunst.

Ich danke Margot Luf von Herzen für ihr großes Vertrauen und die vielen Interviews, die wir sehr konzentriert in ihrem Atelier führten. Danke auch an Margots Ehemann Anton Yeremenko für wichtige Anmerkungen.

Die Kunstpartner Wilma Rapf-Karikari und Ingo Kübler machen Margot Lufs Vorlass in ihrer Galerie in Adlmannstein zugänglich. Wilma Rapf Karikari und Margot Luf sind die Herausgeberinnen dieser Biografie, die Florian Toperngpong gestaltete.

Wilma Rapf-Karikari zur Margot-Luf-Biografie:

Mehrfach habe ich die Erfahrung gemacht, dass Künstlerbiografien den Zugang zum Werk erleichtern. Eben spiegelte mir eine Besucherin der Ausstellung „Sterntalerleben“, dass ihr – nachdem sie die Biografie „in einem Sitz“ gelesen hatte, die innewohnende Leichtigkeit der Objekte deutlicher sichtbar wurde.

Für das Ostbayerische Magazin „Lichtung“ führte Stefan Voit dieses Interview über die Biografie von Margot Luf mit mir. Es wurde unter dem Titel „Im Dialog mit der Welt“ veröffentlicht:

… Margot Luf (*1945) zählt zu den interessantesten und vielseitigsten bayerischen Künstlerinnen. Die Oberpfälzer Autorin und Journalistin Julia Weigl-Wagner erzählt in ihrem Buch „Ein Sterntalerleben“ deren spannende und außergewöhnliche Biografie. Margot Lufs Vorlass befindet sich sich im Kunstpartner Schaulager in Adlmannstein, Lkrs. Regensburg.

magazin lichtung: Sie haben eine Biografie über die bayerische Künstlerin Margot Luf geschrieben. In vielen Begegnungen hat sie Ihnen von ihrem bewegten Leben erzählt. Wie sind Sie auf die Künstlerin gestoßen?

Julia Weigl-Wagner: Durch Wilma Rapf-Karikari und Ingo Kübler, die Kunstpartner in Adlmannstein. Die beiden betreiben dort seit vielen Jahren eine Galerie.
Seit 2020 bewahren und präsentieren sie in ihrem Schaulager Vor- und Nachlässe von Künstlerinnen und Künstlern. Als Biografin bin ich davon überzeugt, dass Leben und Werk zusammengehören und eine Biografie der Schlüssel zu einem Werk sein kann. Ich erzählte den Galeristen von meiner Arbeit.
Sie fanden, dass sich unsere Ansätze prima ergänzten, und stellten mir Margot Luf vor.

Margot Luf hat ein spannendes und bewegtes Leben. Was hat Sie besonders fasziniert?

Wie Entscheidungen, Impulse und Intuition ein Leben in eine bestimmte Richtung lenken, wird erst aus der Retrospektive er-kennbar. Margot Lufs Leben ist Dialog. Das ist faszinierend. Sie und ihre Kunst leben von einem sehr persönlichen Austausch.
Obwohl die Mutter ihre Tochter zu gerne in einem Geldberuf gesehen hätte, erkannte sie schließlich Margots außergewöhnliche Begabung. Die Begegnungen an der privaten Malschule des Heinrich Kropp in der Münchner Adalbertstraße sind prägend.
Dort erhält Margot Luf nach Jahren desmSelbststudiums ihre erste Ausbildung. Sie beobachtet, greift auf, fragt, diskutiert, tritt in eine intensive künstlerische und persönliche Zwiesprache und reflektiert.

Sie malt, zeichnet, modelliert: Ist dieses Experimentieren mit unterschiedlichen Werkstoffen das Besondere an ihrer Arbeit?

Ja. Dazu fallen mir die Helme ein, Margots Lufs erste Werkgruppe aus Ton, ihre mit Himmel und Erde verbundenen archaischen Puppen, die „Bambole povere“, ihre Bronzen oder phantastische Skulpturen wie „Die große Jongleurin“ oder die vierstrahligen Sterne, die in ihrem Werk immer wieder vorkommen. Bereits als Fünfjährige malt sie das Sterntalermädchen. Ihr Werk steht im Dialog mit der Welt. Sie begegnet Werkstoff und Sujet intuitiv. Als Künstlerin ist sie neu-gierig, offen und aufmerksam. Das verleiht ihrem Werk Tiefe und Substanz.


Wie wichtig sind die Reisen durch die ganze Welt für die Entwicklung von Margret Luf?


Margot Luf hat ihre Form des Reisens und Bleibens entwickelt. Sie kommt an und lässt sich ganz auf die neue Umgebung ein.
Sie blieb – in New York im Loft von Stefan Becker, mit dem sie eine besondere Liebes- und Künstlerfreundschaft verband. Sie blieb in der bäuerlichen Nachbarschaft auf der Kykladeninsel Kea, auf der sie die griechische Antike neu entdeckte und ein Haus erwarb, in dem sie heute noch zeitweise lebt. Und sie blieb in den Alpen, in denen sie seit frühester Jugend wandert.


Wie haben Sie Margot Luf bei Ihren Begegnungen kennengelernt und was schätzen Sie besonders an ihr?


Margot Lufs Leben erzählt von der schöpferischen Kraft der Neugier und ihrer gestalterischen Umsetzung. Ihre Offenheit, Empathie, das Miteinander und die Achtung von Natur und Kreatur verleihen ihrem Werk seinen ernsthaften, gleichzeitig heiteren Ausdruck.


Stefan Voit

Künstler Max Bresele, (1945 – 1998)

Julia Weigl-Wagner: Idyllenstörer Max Bresele, hrsg. v. Kunstverein Weiden e.V., 2025 – 104 Seiten mit Abbildungen als E-Book 7,99 Euro (ISBN 978-3-00081-665-9) und als Paperback 14,99 Euro (ISBN 978-3-384-533665-9) – zu beziehen über den Kunstverein Weiden e.V., ledererstraße 6, 92637 Weiden, Telefon 0151 61481710

„Idyllenstörer Max Bresele“ – unter diesem Titel erschien meine Biografie des oberpfälzer Künstlers Max Bresele (1944 – 1998), herausgegeben vom Kunstverein Weiden e.V. Bresele war Künstler, sein Leben ein Kunstwerk. Der Bildhauer, Filmemacher und Assembleur verarbeitete, was er fand. So manche Idylle durchkreuzte Bresele mit breitem Stift, Skalpell oder Scharfkantigem vom Schrottplatz. Sein Œuvre richtet sich gegen Krieg und Konsum.

Mitgestalter einer Ästhetik des Widerstands

Auf die Frage, wer Max Bresele war, formuliert Wolfgang Herzer, Vorstand des Kunstvereins Weiden, zumindest zwei Perspektiven auf den Künstler: „Durch die eine Brille sieht man eher den sozial aus-dem-Ruder-geratenen Menschen, der sich mit Kunsthandwerk über Wasser hält. Eine andere Brille offenbart einen Kunst-Utopisten, der aus seiner Vision ernst macht.“ Bresele, der gelernte Offset-Drucker, war dadaistisch radikal. Wie kein anderer in der Oberpfalz repräsentiert er die Kunstströmungen der 70er und 80er Jahre. Er war Mitgestalter der Ästhetik des Widerstandes am Bauzaun der in Wackersdorf bei Schwandorf geplanten Wiederaufbereitungsanlage atomarer Kernbrennstäbe aus Atomreaktoren (WAA).

Ein Stall als Behausung

15 Jahre lang lebte er am Rande einer Öko-Land-Kommune in einem aufgelassenen Stall. Dieses Gebäude war bis zu seinem Tod 1998, eingebettet in eine Garten-Wildnis, nicht nur Produktionsstätte von Gemälden, Büchern, Möbeln, Objektkästen, Dada-Fahrzeugen (Karren der Depression), Filmen, Musikstücken, Assemblagen, absurden landwirtschaftlichen Werkzeugen und vielem anderen. Dieser Stall war auch Behausung eines Lebens aus dem Geist der Kunst.

Nach seinem Tod rettete der Kunstverein Weiden das Werk des Aussteiger-Künstlers vor der Vernichtung und wurde dessen Nachlassverwalter. Mehr als 1.000 Artefakte Breseles lagern in einem Speicher in Etzenricht bei Weiden. Beim Kunstverein Weiden e.V. ist ein provisorisches Max-Bresele-Museum mit Gemälden, Objektkästen, und Skulpturen eingerichtet. Auch im Kunstpartner GbR-Schaulager von Wilma Rapf-Karikari und Ingo Kübler

in Adlmannstein (www.kunstpartner.eu) finden Interessierte eine Reihe von charakteristischen Bresele-Werken.

Einblick in das Leben einer Künstlerin zu erhalten, erweitert das Verständnis für ihr Werk, sei es über ein gut geführtes Interview oder – profunder – mittels einer solide recherchierten und verständlich formulierten Biografie.
(Wilma Rapf-Karikari, Galeristin)

Thomas Dobler vom „Neuen Tag“ besprach die Biografie „Idyllenstörer Max Bresele“ so:

Im Juli 2025 erschien das Ostbayerische Magazin Lichtung mit einer Buchbesprechung. Florian Sendtner schrieb:

Triggerwarnung für Ordnungsneurotiker:Dieses Buch zeigt noch vor dem Inhaltsverzeichnis auf einer farbigen Doppelseite einen unaufgeräumten Garten mit diversen Flaschenansammlungen, unde-finierbaren Gerätschaften und seltsamen Kunstwerken, zwischen denen der Löwenzahn ungehindert aus dem unordentlich gepflasterten Gehweg sprießt! Was ist denn das für ein Verhau! Es handelt sich um das Freiluftatelier von Max Bresele (1944–1998), dessen unerschöpfliches „Lebenskunstwerk“ Julia Weigl-Wagner hier ausbreitet, und vollkommen zu Recht spricht sie auf der letzten Seite ihrer gut recherchierten Künstlerbiographie vom wohlgeordneten „Kosmos“ dieses ebenso eigensinnigen wie vielfältigen Schöpfers widerständiger Kunstwerke.

Kunst kommt von Kontern, heißt es bei Herbert Achternbusch – Max Bresele erläutert sein Schaffen so: „Bildhauerei? Na ja, hauen schon. Reinhauen in die Welt der Wirklichkeit.“ Mit den von ihm nicht nur ersonnenen, sondern mit Liebe zum Detail verfertigten absurden Gerätschaften könnte man einen dicken Anti-Baywa-Katalog füllen. Nicht funktionierende Personen wie Punks und Penner lösen gern eine Mordswut bei den Arbeitswilligen aus – Bresele erfand ein unermessliches Arsenal an dysfunktionalen, bizarr untauglichen, phantastisch unsinnigen Werkzeugen und Vehikeln. Max Bresele, der fachkundige Kolbenfresser für Selbstoptimierung und Effizienzsteigerung.

Julia Weigl-Wagner zeigt einen begnadeten Künstler, dem „all der Zivilisationsschrott zu Füßen liegt, den andere übriglassen. Er verwertet, was andere wegwerfen.“ Aber Bresele nimmt sich auch heiligster Kulturgüter an, er zersägt die deutsche Nationalhymne, er scratcht Heimatfilme, er zeichnet, malt, schreibt, werkelt, filmt, komponiert gegen seine Zeit, die ihm nicht geheuer ist, sein Feind heißt: Krieg, Kapital, Kommerz.

Legendär ist Breseles Fahrt mit einem Mofa und einem zum Anhänger umgebauten Kinderwagen zur Documenta 10. Für die 400 Kilometer vom oberpfälzischen Uckersdorf nach Kassel braucht er ein paar Tage, aber er verkauft im Offbereich der Kunstschau viele Bilder. Der Trip im Sommer 1997 ist der Höhepunkt eines Künstlerlebens, das an Kreativität, Konterkraft und Nonkonformismus konkurrenzlos dasteht.

Schmuckdesignerin Brigitte Berndt (1955 – 2017)

Jürgen Ebert (Hg.): Brigitte Berndt – 25 Jahre Schmuck, mit einem Vorwort von Reiner Schmidt (Kunst- und Gewerbeverein Regensburg), Text/Redaktion: Julia Weigl-Wagner, Grafik/Fotografie: Stefan Plessner, 68 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Büro-Wilhelm-Verlag Amberg 2017, ISBN 978-3-943242-80-5.

Die Regensburger Schmuckmacherin und Goldschmiedin Brigitte Berndt hatte sich mit der Umwertung von Materialien, mit Recycling und Upcycling, überregional und international einen Namen gemacht. Sie hat Ausstellungen kuratiert und Künstlerinnen und Künstler miteinander vernetzt. Anfang September, kurz vor dem 25-jährgen Jubiläum ihrer Galerie, ist sie tödlich verunglückt.

Der Katalog mit Biografie auf der Grundlage lebenseschichtlicher Interviews mit der Schmuckdesignerin würdigt deren Lieblingsarbeiten. Er zeigt Weggeworfenes, das durch die Bearbeitung Berndts zum Schmuck erhoben und umgewertet wurde: Broschen, Ringe und Ketten aus rostigen Fundstücken, Joghurtdeckeln, Milchverschlüssen, Eislöffeln, Knochen, Plastikdeckeln, Fahrradschläuchen oder Teddybäraugen.

Schauspieler Hans Dieter Trayer, *1941

Julia Weigl-Wagner: Das Leben – ein Spiel. Hans Dieter Trayer, Regensburg 2021, 44 Seiten

Hans Dieter Trayer ist Schauspieler und Schauspielcoach (Trayer Studio München für Schauspielcoaching und Präsentationscoaching). Sowohl in der einen als auch in der anderen Rolle arbeitet er nach der Methode des amerikanischen Schauspiellehrers Lee Strasberg ( * 1901 † 1982). Um eine Figur möglichst wahrhaftig darzustellen, findet er Situationen in der eigenen Biografie, denen er im Schauspiel nachspürt.

Am 15. Februar 2021 feierte der Münchner Schauspieler seinen 80. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

„Das Leben – ein Spiel“ ist die kurze Biografie Hans Dieter Trayers. Mein Text beruht auf zwei lebensgeschichtlichen Interviews und vielen Fragen.

Textauszug:

Schauspielen ist Leben

Im Training bei Schauspiel-Coach Susan Batson spielt Hans Dieter Trayer in einer Szene aus „Who is afraid of Virginia Wolf“ den George. Für sein Gegenüber im Spiel, seine Ehefrau Martha, wählt der Schauspieler den Charakter seiner Mutter. Im begrifflichen System der amerikanischen Schauspieltrainerin ist das ein „character private moment“. – „Das hat mich so aufgerissen. Ich konnte schreien und heulen. Das war sensationell. Susan hat danach zu mir gesagt, ich hätte noch ein paar Stunden weitermachen können. Ich lag da so drauf“. 

Biografisch gesehen verbindet dieser Kommentar die vielen Momente im Leben von Hans Dieter Trayer. Es sind Momente, die passen. – Dabei fällt ihm manches zu, manches muss er sich erkämpfen oder erarbeiten und genauso ist es bei seinen Rollen.

Für uns war es das Paradies

Am 15. Februar 1945 feiert Hans Dieter Trayer seinen vierten Geburtstag. Eine Woche später sterben innerhalb von 20 Minuten 17.600 Menschen beim Bombenangriff auf Pforzheim. Zu den Opfern der britischen Luftangriffe zählen zwei Tanten und eine fünfjährige Cousine. Ein Onkel wurde als 17-Jähriger gegen Ende des Krieges eingezogen. Drei Monate später ist er tot. – Eine Familie, viele Opfer.

Am 23. Februar 1945 zerstören Bomben 98 Prozent der Gebäude in Pforzheim, darunter das Haus der Großeltern, in dem auch Hans Dieter Trayer mit seinen Eltern und der dreieinhalb Jahre älteren Schwester Renate wohnt. Die Familie überlebt. Die Mutter mit den Kindern, weil sie sich bei einer Freundin auf dem Land einquartiert hatte, der Vater, weil er als Soldat zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Hans Dieter Trayer verliert Freunde und Spielsachen. Was wirklich passiert ist, wird sich erst dem Erwachsenen erschließen.

Mit Mutter und Schwester verbringt der Vierjährige bereits vor dieser zerstörerischen Nacht des 23. Februar 1945 die Stunden des Bombenalarms. In der Nähe des großelterlichen Hauses bietet ein Stollen Schutz. – Heulende Sirenen, ein zum Luftschutzkeller umfunktionierter unterirdischer Gang und der Spielplatz mit Sandkasten im Stadtpark gegenüber sobald es Entwarnung gibt, gestalten die Szenerie, in der Hans Dieter Trayer die letzten Kriegstage erlebt. Es ist gleichzeitig die Kulisse der ersten Kindheitserinnerungen des späteren Schauspielers. „Da hab ich die Erfahrung gemacht, dass man jeden Moment tot sein könnte.

Mitarbeiter*innen der Naabwerkstätten

Julia Weigl-Wagner: 50 Jahre 1973 – 2023, Naab-Werkstätten, 54 Seiten, bebildert, Schwandorf 2023, zu beziehen über Naab-Werkstätten, Ettmannsdorf, St-Vitalis-Straße 22, 92421 Schwandorf, info@naabwerkstaetten.de.

Menschen mit und ohne Behinderung begegnen sich seit 50 Jahren in den Naab-Werkstätten im Schwandorfer Stadtteil Ettmannsdorf. In Wäscherei, Schreinerei, Montage, Fahrradwerkstatt, Kantine und vielen anderen Abteilungen arbeiten 600 Menschen mit- und füreinander. Jetzt zeigt eine 58-seitige Broschüre in Text, Bild und Grafik wie diese Zusammenarbeit tagtäglich auf’s Neue gelingt.

Das Besondere an diesem Heft sind die 22 Statements von Mitarbeitenden der Naabwerkstätten. Ein Gruppenleiter, eine Mitarbeiterin in der Wäscherei, die Frauenbeauftragte, ein Beschäftigter am Bauhof, einer aus der Montageabteilung und viele andere erzählten mir, was ihnen wichtig ist und was ihren Alltag in den Naab-Werkstätten ausmacht.

Anette K. ist stolz auf ihre kleinen Hände. Damit kann sie vor allem kleine Teile wie Unterhosen oder Waschlappen besonders gut falten. Nina W. ist Gruppenleiterin und zerlegt Arbeitsprozesse wie das Zusammenbauen eines Feuerlöschers in einzelne Arbeitsschritte. „Bei jedem Handgriff braucht man eine andere Fähigkeit“, freut sie sich. Rebecca S. will die Frauen in den Naab-Werkstätten stärken, für sie da sein. Und Gruppenleiter Christian K. freut sich auf das Papierschöpfen für die Weihnachtskarten.

Ich danke Naab-Werkstätten-Geschäftsführerin Margit Gerber, der das Konzept von Grafikerin Astrid Riege und mir von Anfang an gefiel. Naab-Werkstätten-Mitarbeiterin Doris Pauker-Solbach hat die Interviewtermine für mich fein koordiniert und Astrid Riege hat eine Gestaltung vorgelegt, die Herzlichkeit und Miteinander ausstrahlt.

Neben diesen Statements und einer Einführung von Geschäftsführerin Margit Gerber, bringt das Heft eine Reihe von Plädoyers für eine Arbeit nach dem Vorbild der Naab-Werkstätten, darunter ein Grußwort von Verena Bentele, der Landesvorsitzenden des Sozialverbands VdK Bayern.