Schlagwort: Anjalie Chaubal

  • #cordonhaus – Kunst „spielend“ entdecken

    #cordonhaus – Kunst „spielend“ entdecken

    Ein Haus wird zum Donut, Farben beginnen zu tanzen. Die Ausstellung „spielend“ bringt den Frühling ins Cordonhaus.

    Die Malerin Petra Amerell und der Bildhauer Christian Heß verwandeln die Städtische Galerie Cordonhaus in Cham in eine Oase voller Farbe, Humor und Entdeckungen. Kuratiert von Anjalie Chaubal eröffnet die Ausstellung ab dem 8. März 2026 neue Perspektiven auf Farbe und Form.

    Bereits im Hof empfängt eine große Skulptur von Christian Heß das Publikum. Kraftvoll markiert sie den Eingang zum Kulturort. Im Inneren begegnen sich Amerells Malerei und die Skulpturen von Heß. Sie sprechen miteinander. Klare Farben, bewegte Formen und spielerische Anspielungen bringen frühlingshafte Leichtigkeit in die historischen Räume.

    Ein Profil und seine Transformationen

    Der Bildhauer Christian Heß arbeitet mit Beton und Gips und greift dabei etwa die einfache Grundform eines Hauses auf. Doch erfährt diese Form eine überraschende Transformation. So verwandelt sich ein Haus in einen Donut, die Silhouette des Wendelsteins zieht sich in die Länge. Die Arbeiten von Christian Heß verschieben vertraute Proportionen und öffnen den Blick für neue Zusammenhänge.

    Abstrakte Erzählungen

    Auch Petra Amerells Malerei lebt vom Experiment. Ihre Bilder entstehen prozesshaft, aus der Lust am Ausprobieren. Farben treten in Beziehung, verändern sich, beginnen zu schwingen. „Dann tanze ich so lange mit dem Bild, bis es fertig ist“, sagt die Künstlerin. Ihre Bilder sind starke abstrakte Erzählungen. Sie erinnern Besucherinnen und Besucher an irgendetwas. Finden Sie heraus, an was.

    Rikscha zur Kunst

    Zur Finissage am 3. Mai wartet noch eine besondere Perspektive auf das Publikum: Christian Heß chauffiert Besucherinnen und Besucher in einer Art Rikscha durch die Ausstellung. Während die Werke vorbeiziehen, entsteht ein ungewohnter Blick auf die Kunst – fast wie auf eine Landschaft.

    Genau hierin liegt der Zauber dieser Ausstellung: Kunst verliert jede Schwere. Formen dürfen sich verwandeln, Farben dürfen tanzen – und der Frühling spielt einfach mit.

    Fotos: Julia Weigl-Wagner

    Hier finden Sie meine Pressemitteilung für die Städtische Galerie Cordonhaus Cham.

  • #cordonhaus – Lola Montez und andere Verführungen

    #cordonhaus – Lola Montez und andere Verführungen

    Seit mehr als 60 Jahren sammelt der Bezirk Oberpfalz regionale Kunst. Mehr als 200 Werke präsentieren einen Querschnitt zeitgenössischer Positionen. Weil der Sammlungsort Kebbel Villa jetzt barrierefrei umgestaltet wird, geht die Kunst auf Reisen. Nächste Station ist die Städtische Galerie Cordonhaus Cham – vom 1. Februar bis zum 1. März.

    Mir ist es besonders wichtig, dass die Werke nicht statisch an einem Ort verweilen, sondern in der ganzen Oberpfalz zu sehen sind. Nur so können wir alle Menschen daran teilhaben lassen“, sagt Bezirkstagspräsident Franz Löffler. In dieser Ausstellung ziehen vor allem Frauen mit inhaltlich und handwerklich überraschenden Arbeiten ihren Blick auf Glaskunst, Installation und Malerei. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Neuankäufe mit Werken von Albert Braun, Katharina Gierlach, Louise Lang, Barbara Muhr, Alois Öllinger und Jasmin Schmidt.

    Auf den Spuren von Lola Montez

    Jedes Werk in der Ausstellung verführt auf seine Art, wie die drei Fotografien von Albert Braun (*1958 Vilseck) von 2018. Sie sind Teil einer konzeptionellen Arbeit und verweisen auf die Liebesbeziehung zwischen Lola Montez und Elias Peissner. Elias hatte – so die Überlieferung – Mitte des 19. Jahrhunderts als Jurastudent in München eine Affäre mit der Mätresse von König Ludwig I. Künstler Albert Braun spürte der Geschichte nach und fotografierte bei der Aufführung von Bernhard Setzweins Theaterstück „Lola und Elias“ 2018 in Vilseck. In seiner großformatigen Schwarz-Weiß-Serie gelingen Albert Braun anrührende Momente dieser Liebesgeschichte.

    Starke Kontraste – ausdrucksvoller Strich

    Realistisch, abstrakt, kraftvoll und kreatürlich setzt Barbara Muhr (*1988) ihre lebensgroßen Figuren auf die Leinwand. Muhrs Figuren weisen ebenso in die Welt des Allegorischen wie des zutiefst Menschlichen – schonungslos und expressiv. Die Regensburger Künstlerin ist Kunsterzieherin und Kunsthistorikerin. Virtuos ihr Spiel mit Figuren aus Geschichte und Gegenwart, ausdrucksvoll ihr Strich. Ihr Werk „Stillbirth“ zeigt den verdrehten Halbakt einer zurückblickenden Frau, auf deren Haut und darüber hinaus ein übergroßes Vogelgerippe projiziert wird – Pastell, Ölkreide und Acryl auf Leinwand. Der intensive Blick der Dargestellten zieht die Betrachtenden ins Vertrauen über ein Geheimnis.

    „SSV Jahn Regensburg“ titelt Katharina Gierlach (* 1983) ihre großformatige – live angefertigte – Perspektive auf das Jahnstadion in Regensburg von 2017. Der in starken Kontrasten ebenso pastose wie plastische Farbauftrag in Öl wurde zum Markenzeichen der in Winklarn geborenen und in Köln lebenden Künstlerin, die an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg studierte. Dabei ist das Jahnstadion in Regensburg nicht das einzige Stadionportrait der fußballbegeisterten Künstlerin.

    Zwischen Form und Fläche

    „Im Gesamtwerk des Malers, Bildhauers und Aktionskünstlers Alois Öllinger hängt alles mit allem zusammen“, schreibt Anjalie Chaubal in einem früheren Katalogtext. Der Bezirk hat im letzten Jahr eine Ölmalerei des in Bad Kötzting lebenden Künstlers angekauft, die eine Schale in einem Innenraum darstellt. Ihre Bildarchitektur zielt auf Ruhe und Stabilität. Als plastisches Werk aus Polyester, Marmorstaub und Gold sowie Sinnbild für Harmonie und Ausgewogenheit taucht die Schale wiederholt in der Bilderwelt Öllingers auf. 

    Jasmin Schmidt (*1981) wandert zwischen den Welten. Sie lebt in Flossenbürg, studierte Afrikanistik in Bayreuth und freie Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Wie viele ihrer Arbeiten gibt auch ihr „Buntes Band“, eine Papierarbeit mit Kasein von 2022, Rätsel auf. Barockes Dekor bekommt im Spiel der Künstlerin eine neue Bedeutung. Die Papierarbeit ist Teil von Schmidts Installation „Display OPF“. Neben „Buntes Band“ werden hier noch weitere Werke in einem Regalsystem aus den 1960er Jahren präsentiert. 

    Umdeutung und Neubewertung ist auch das Bestreben der Glaskünstlerin Louise Lang (*1993). „Bruchwelle“ nennt sie ihre Anordnung aus gebrochenem ofengeblasenem Glas. Die Transparenz des Materials beruhigt. Selbst seine Zerstörung an den Oberkanten der Hohlkörper tut dem keinen Abbruch. Ohne Fehler und Brüche kein Glas, weiß die Glasmacherin aus Gleißenberg. Sie hat sowohl eine handwerkliche Ausbildung an der Glasfachschule Zwiesel als auch eine akademische an der Hochschule der Bildenden Künste in Braunschweig abgeschlossen. In der Städtischen Galerie Cordonhaus Cham war sie bereits 2015 mit einer umfangreichen Werkschau zu sehen.

    Begleitprogramm:

    Sonntag, 8. Februar 2026, 15:00 Uhr

    Künstler*innengespräch

    Die Neuankäufe der Sammlung des Bezirks Oberpfalz hautnah: Die Kunstschaffenden präsentieren ihre Werke und geben persönliche Einblicke.

    Beitragsbild:

    LOLA + ELIAS 

    2018 
    Fotografie: Albert Braun 
    Digitaldruck auf synthetischem Gewebe 
    150 x 100 cm

    Hier finden Sie meine Pressemitteilung für die Städtische Galerie Cordonhaus Cham. Danke für die Zusammenarbeit.

    https://www.cham.de/kultur-freizeit/galerien-museen/staedt-galerie-cordonhaus/presse/kunst-auf-reisen

  • #cordonhaus – Kunst, Krieg und weibliche Diplomatie

    #cordonhaus – Kunst, Krieg und weibliche Diplomatie

    Wie die Künstlerin Veronika Dräxler den Marseillaise-Mythos und die Erinnerungskultur mit der Gewaltgeschichte Europas verknüpft ist noch bis zum 8. Februar 2026 in der Städtischen Galerie Cordonhaus in Cham zu sehen. Ihr Forschungs- und Filmprojekt „Femme sulfureuse“ – „Die dämonisierte Frau“ handelt von Körper, Macht, Geschlecht, Frieden, Krieg, Diplomatie und den deutsch-französischen Beziehungen. In der Ausstellung „Im Schatten der Marseillaise“ stellt die Künstlerin die historischen Figuren Henriette Poincaré und Nikolaus von Luckner gegenüber. 

    Dem gebürtigen Chamer Offizier Nikolaus Graf von Luckner wurde einst die Marseillaise gewidmet. Der deutsche Offizier war Marschall von Frankreich. Als er 1793 seine Pension einfordert, wird er als Royalist denunziert und mit der Guillotine enthauptet. Im Armeemuseum in Paris findet Veronika Dräxler den reich verzierten Marschallstab des Militärs. In ihrer filmischen Collage über die Verehrung Luckners in Cham zeigt sie unter anderem, wie ein deutscher und ein französischer General, das Herrschaftszeichen des Marschalls aus der Vitrine nehmen und als Symbol ihrer Freundschaft verehren.

    Wie sich Wissenschaft und Kunst beflügeln

    „Wir brauchen die deutsch-französischen Beziehungen heute noch mehr als vor einigen Jahren, um den Frieden in Europa zu sichern“, sagt Ulrich Pfeil bei der Ausstellungseröffnung am Donnerstag. Der Professor für Deutschlandstudien an der Université de Lorraine in Metz ist Experte für die deutsch-französischen Beziehungen. Veronika Dräxler promoviert an der École normale superiore im PhD-Programm SACRe (Sciences, Arts, Création, Recherche). Ihr Ansatz zeigt exemplarisch wie sich Wissenschaft und Kunst beflügeln können.

    Der Geist von Henriette

    „Femme sulfureuse – Körper Macht und Überschreitung: Henriette Poincaré und die weibliche Diplomatie in den deutsch-französischen Beziehungen“ lautet Dräxlers Forschungsthema, das sie aus vielen Perspektiven ausleuchtet. Im Mittelpunkt steht Henriette Poincaré, die ehemalige französische Präsidentengattin, die in „Femme sufureuse“ aus dem Dunklen ins Helle tritt. Suchend bewegt sich die Kamera im Halbdunkel des herrschaftlichen Palais an der 26, Rue Marbeau, der heutigen Deutschen Botschaft in Paris und letztem Wohnort der Henriette Poincaré (1858 – 1943). Als würde ein Geist durch die Räume schweben, ein unsichtbarer Körper in einem bodenlangen Kleid mit zerschlissenem Saum …

    Weibliche Diplomatie

    Veronika Dräxler selbst schlüpft in die Rolle der früheren Bewohnerin. Indem sie barfuß auf dem kalten Marmor die Treppen hinauf- und hinuntersteigt, ihre Hände über das Messinggeländer gleiten und ihre Fingernägel am Schnitzwerk der Möbel kratzen, erscheint Henriette Poincaré in einem neuen Licht. Im Palais der Deutschen Botschaft in Paris verwandelt Dräxler die dämonisierte Frau in die personifizierte Diplomatie. Von der Presse wegen ihrer unkonventionellen Lebenseinstellung denunziert, spielte Henriette während des Ersten Weltkriegs eine wichtige diplomatische Rolle, nicht auf dem politischen Parkett, sondern in ihren Salons, in denen die gesellschaftlichen Eliten verkehrten.

    Die Geschichte der Gewalt

    In der Ausstellung treten historische Dokumente mit dem Portrait von Luckner, ein Pandurensäbel und ein verkohlter Balken aus dem Chamer Rathaus in einen Dialog mit den weiblich konnotierten Filmsequenzen und Tapisserien. So wird sichtbar, wie eng Kriegsstrategien, brutale Kriegslieder wie die Marseillaise und lokale Erinnerungskultur miteinander verwoben sind.

    Ein besonderes Exponat ist ein Gemälde von Veronika Dräxler, das den Marschallstab Luckners im Kontext der kriegerischen Assoziationen der Künstlerin zeigt. Angesichts des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine verschränkt sich die Geschichte der Gewalt mit der Gegenwart.

    Vielen Dank, Anjalie Chaubal für die Kooperation in der Pressearbeit.

    Foto: Veronika Dräxler mit ihrem Gemälde von Luckners Marschallstab (Foto: Julia Weigl-Wagner)

  • #cordonhaus – Adventliches Funkeln mit Tiefgang

    #cordonhaus – Adventliches Funkeln mit Tiefgang

    Schon beim Betreten der Städtischen Galerie Cordonhaus liegt ein feiner Duft von Fichtenadeln in der Luft. Spiegelglasreste glitzern wie eingefrorene Regentropfen und reflektieren das Licht. Die Künstler Torsten Mühlbach und Gregor Passens verwandeln Recycling-Material in Poesie. Sie zeigen die fragile Schönheit der Natur.

    „Raindrops keep falling on my head“

    Jahrzehnte nach der Gründung des Club of Rome, der sich für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit einsetzt, verkündete B. J. Thomas Mitte der 70er Jahre in seinem Welthit „Raindrops keep falling on my head“ eine musikalische Glücksformel. Weitere 50 Jahre später – die Erderwärmung steigt – gestalten zwei Künstler in raumgreifenden Installationen Werke, die wirken.

    Spielerisch, spiegelnd, poetisch

    Torsten Mühlbach und Gregor Passens arbeiten seit 2021 zusammen. Sie sind bekannt für ihren spielerischen Umgang mit bereits verwendetem Material – bislang vor allem Spiegelglasreste und Keramik. In der Städtischen Galerie Cordonhaus kommen nun auch Reste aus dem Weihnachtsbaumverkauf hinzu. Zeitgleich zeigt das Duo am Eingang des Münchner Tollwood-Festivals eine aus Spiegelfragmenten zusammengesetzte, sechs Meter hohe Friedenstaube.

    Innehalten erleben

    Die Arbeiten der beiden Künstler sind voller Ästhetik, Poesie und künstlerischer Tiefe. Sie rufen beim Publikum ebenso Entschleunigung hervor wie die Beschäftigung mit der Idee dahinter. Ressourcenverantwortung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit – das sind die Themen, die das Duo bewegen.

    Ein Kaktus verbindet

    Ein Highlight der Ausstellung sind Gerüste in der Form des Westernkaktus (Carnegiea gigantea), bestückt mit Fichten- und Tannenresten. Der Kaktus zeigt, ebenso wie der Nadelbaum, die weltumspannende Beziehung der existenziellen Ressource Wasser. Europas Wälder speichern Wasser genauso wie die Kakteen in den Wüsten Südkaliforniens und Mexikos. In der Ausstellung „Raindrops keep falling on my head“ wird diese Verbindung zum Sinnbild für global verstandenen Umweltschutz.

    Wassertropfen aus Spiegeln

    Im zweiten Raum füllt ein schimmernder Schleier aus hängenden Spiegelresten den Raum. Sie erinnern an fallende Regentropfen – und spiegeln zugleich jede Besucherin und jeden Besucher zurück. Die Botschaft: Wir sind Teil dieser Welt, wir gehören zur Natur, und wir tragen Verantwortung für sie.

    Über die Künstler

    Gregor Passens (geb. 1974 in Berchtesgaden) und Thorsten Mühlbach (geb. 1974 in Torgau/Sachsen) studierten Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München. Beide sind vielfach ausgezeichnet und in Ausstellungen sowie Kunst-am-Bau-Projekten vertreten.

    Meinen Pressetext zur Ausstellung finden Sie hier. Danke an Anjalie Chaubal, Leiterin der Städtischen Galerie Cordonhaus, und Simone Seifert, Kuratorin dieser Ausstellung, für die gute Zusammenarbeit.

    Ausstellung bis 18. Januar 2026

    Fotos: Renate Gütersloh, Julia Weigl-Wagner

  • #lebensgeschichten – Marc Taschowsky zwischen Graffity und Ölmalerei

    #lebensgeschichten – Marc Taschowsky zwischen Graffity und Ölmalerei

    Angefangen hat alles mit Graffitiy und Street Art. An der Hochschule für Bildende Künste kam die Ölmalerei dazu. Die poppigen Großformate von Marc Taschowsky messen zwei auf zwei Meter und mehr. Unter ihrer Oberfläche verbergen sich viele Schichten aus Farbe und Figur. Oft dauert es fünf oder sechs Jahre, bis zum Schlussfirnis, der letzten schützenden Schicht.

    Marc Taschowsky nennt sich Zweitverwerter. Seine Arbeiten zeigen Szenen und Figuren, zusammengesetzt aus Ikonen der Popkultur, Star Wars, der Welt des Walt Disneys, aus Trickfilm, Mode- und Konsumwelt, in der das kleinste achtlos zu Boden geworfene Papierchen eine seit Generationen gültige Botschaft in sich trägt: „Kaufe!“

    Dieser Welt, die sich immer schneller zu drehen scheint, in der stets neue Bildwelten entstehen, begegnet der in Berlin lebende Künstler mit der Langsamkeit der Ölmalerei. Da sitzt eine Comic-Figur nicht nur einmal Modell. In einer zweiten Sitzung überlagert sie sich selbst oder sie wird übermalt. Dann bleiben ihre Augen stehen, neues Rosa kommt hinzu, Wasser und Fische aus „Findet Nemo“ für die surreale Szene, in der die Froschkönigin ein weißes Plüschkrokodil hinter sich herzieht – Bildtitel: „Die Froschkönigin“.

    Häufig entscheidet der Künstler erst nach fünf oder sechs Jahren: „Jetzt ist das Bild fertig.“ Dieser Prozes des Übermalens ist charakteristisch für Marc Taschowsky.

    Unter diesem Link finden Sie meinen Pressetext für die Ausstellung „Vom Leben und Daneben: Michael Königer – Marc Taschowsky“ noch bis zum 23. November 2025 in der Städtischen Galerie Cordonhaus, Cham. Danke Galerieleiterin Anjalie Chaubal für die gute Zusammenarbeit.