Schlagwort: fiktive Biografie

  • #lebensgeschichten – „Andrea lebte nur drei Tage“

    #lebensgeschichten – „Andrea lebte nur drei Tage“

    Vor einem Vierteljahrhundert erlebte ich die kürzeste Schreibzeit für ein dickes Buch . Unter dem Titel „So war’s – Regensburg 2000“ sollte ein großformatiger Bildband an unzählige Veranstaltungen, Kunstausstellungen, Konzerte, Weinproben und Sportevents erinnern. Ich ließ Andrea, Studentin aus Hamburg, über das große Regensburgjahr 2000 staunen und erzählen. Ihre Begeisterung über die Stadt, die heute zum UNESCO Weltkulturerbe der Menschheit gehört, sollte sie in Briefen, Postkarten, Tagebucheinträgen und E-Mails so richtig ausleben können.
    Also schlüpfte ich, damals 36, in die Rolle der 21jährigen Studentin Andrea. Drei Tage lang schrieb ich als wäre ich sie. Es entstand ein schweres Buch, das ich gerade wieder entdeckte.

    Das Zeitdokument gibt es in den einschlägigen Internet-Antiquariaten.

    Mittelbayerische Zeitung im Oktober 2000, Text: Marianne Sperb

    Weigl, Julia u.a.: So war’s – Regensburg 2000, bebildert, Hg.: Stadt Regensburg, 2000